Der Monat Mai

 

 

 

 

 

 

 

„In Wirklichkeit erkennen wir nichts,
denn die Wahrheit liegt in der Tiefe
."
                                  

 

 

 

Der 5-te Monat im 2020

 

Es geht um: Um-Organisation und Freiheit

 

Zum besseren Verständnis gilt es, sich noch einmal die Gesamt-Energie des Jahres 2020 in Erinnerung zu rufen. Kurz gesagt: Eine begrenzende Energie führt uns langsam, Schritt für Schritt fast in einen Stillstand, in welchem etwas reifen darf, und daraus entwickelt sich dann Neues. Dieses ‚Neue‘ ist noch nicht klar sichtbar, es wird sich aber nach genügender Reifung zeigen. Das fordert von uns allen grosses Vertrauen und viel Zuversicht und Geduld. Wir sind es nicht gewohnt, im Ungewissen auszuharren. Doch genau das erleben wir nun. Keiner weiss mit Sicherheit, wie es weiter geht und wohin uns das alles führt.  Unterschiedliche Meinungen, Positives und Negatives, Klares und Nebulöses treten an uns heran. So viel zum Jahr 2020.

 

Im April haben wir über Lebensformen, Grundlagen, Rahmenbedingungen aber auch über eventuelle Fehlentwicklungen nachdenken dürfen/können/müssen. Erinnern Sie sich?

  • An welchen Grundlagen wollen wir mitarbeiten?
  • Welche Werte im Umgang mit uns selber, mit unseren Mitmenschen, mit der Erde haben wir verloren, verkauft oder wo haben wir übertrieben?

Es ging um das Überdenken unserer Rahmenbedingungen für ein Miteinander auf der Erde.

 

Im Monat Mai können wir uns nun verabschieden von Bedingungen, Werten, Formen, welche ihre Bedeutung verloren haben. Das Loslassen und Verändern erfordert jedoch zuerst mal innere Einsichten/Erkenntnisse. Und diese Einsichten können nun im Mai reifen. Es ist eigentlich der Monat der ‚Freiheit‘, des ‚Aus- und des Aufbruchs‘. Doch im Aussen sind wir durch die aktuelle Lage eingeschränkt und viele von uns empfinden weder Freiheit noch Aufbruchsstimmung wegen der äusseren Umstände (Corona). So geht der Weg jetzt mit der Zahl 5 nach Innen und wenn wir dazu bereit sind, gewinnen wir viele, echte, vertiefte Einsichten, welche uns selber und damit dann auch in einem späteren Schritt die Gesellschaft voran bringen. Die 5 ist eine sogenannte Seelenzahl. Wir sollten uns jetzt verstärkt um unser Seelenheil kümmern. Wir dürfen uns jetzt die Freiheit nehmen, mit unseren Ideen und Gedanken, Gefühlen zu spielen. Es geht nicht darum, all dies zu bewerten. Es geht auch nicht darum, das, was sich zeigt sofort umzusetzen. Dafür ist der Mai zu unruhig. Es geht um die Wahrnehmung.  Wir sollten uns jetzt auf uns selber einlassen. Im 2020 fällt uns das leichter als in anderen Jahren, da die Aussenwelt uns nicht wie üblich mit vielfältiger Ablenkung davon abhält.  Es gibt dabei Fragen, welche helfen können, zum Beispiel:

  •  „ Was brauche ich, um mich in dieser etwas ‚nebulösen‘, ungewissen Zeit gut oder besser zu fühlen?“

Der 5te Monat, der normalerweise die Stimmung von Aufbruch und Freiheit fördert, will uns im 2020 (mit all den Massnahmen und Beschränkungen im Aussen) zu unseren eigenen inneren Wahrheiten führen. Dieser ehrliche Zugang zu sich selber kann Befreiung bedeuten!

  • „Welche Wahrheiten zeigen sich bei mir?“
  •  „Welche Erkenntnisse reifen heran?“

Für diese Wahrheiten gilt es dann einzustehen. Wir werden in eine neue Verantwortlichkeit gedrängt. Das uns vertraute Aussen verändert sich rasant, und die Sicherheit finden wir nun IN uns.

 

Die Eigenverantwortung ist jetzt gefragt. Hineindenken, Überdenken, wirken lassen - und das kann dann auch dazu führen, dass mein höchst persönlicher Weg plötzlich eine neue Richtung erfährt. Auch hier ist Angst ein schlechter Ratgeber.

 

Wichtig ist und bleibt in diesem Jahr, in Übereinstimmung mit der inneren Wahrheit und Überzeugung vertrauensvoll vorwärts zu gehen.

Die eigene innere Zufriedenheit ist ein guter Ausgangspunkt für die Schritte, welche es dann im Aussen zu gehen oder umzusetzen gilt.

 

Wir können uns vielleicht mit folgendem Satz anfreunden:

„Gehen wir im Mai 2020 mal ganz bewusst mehr in die Tiefe. Meiden wir die vielfältige Verzettelung im Aussen“.

 

Es lohnt sich!