Der Monat September

 

 

 

 

 

 

                           

 

 

 

 

Der 9-te Monat im 2020

 

Es geht um: Transformation und Neuaufgleisung

 

Im September können wir viele Neuerungen als Möglichkeit unserer  Weiterentwicklung in Betracht ziehen. Dazu dürfen wir uns in Spontaneität und Flexibilität üben. Die neuen Möglichkeiten beziehen sich auf getätigte Abmachungen, Verträge, Gewohnheiten und Muster, bisher gelebte Werte und Lebensformen. Die Frage lautet: „Mit welchen Mustern, Regeln und Abmachungen bin ich unterwegs – stimmen diese noch?“

 

Im 4er-Jahr geht es immer wieder um unsere Lebensgrundlagen (existentiell und ideell) und unsere Handlungen. Wohin haben uns diese geführt? Kann ich dazu aus Überzeugung noch  „Ja“ sagen? Was möchte sich verändern oder gar auflösen? Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen ist jetzt wichtig, um das ‚Alte‘, Unstimmige hinter uns lassen zu können.  Ein Schritt heraus aus „verlebten“ Macht- und Ohnmachtsstrukturen kann im September gelingen. Die Zeit ist reif für Umbrüche. Lösungen für festgefahrene Situationen können gefunden werden. Dabei spielt die Ehrlichkeit (Integrität) eine grosse Rolle. Integrität beginnt immer bei uns selber. Bin ich mir und meinen Überzeugungen gegenüber ehrlich? Spreche und handle ich aus dieser inneren Überzeugung? Kann ich meinen Mitmenschen ihre eigenen Überzeugungen zugestehen? Kann ich ohne Manipulation meines Gegenübers, meine eigene Meinung vertreten? Kann ich nachvollziehen und bejahen, dass meine Umgebung, ein grosser Teil der Menschen aus einem anderen Erfahrungshintergrund agiert? Dieses Verständnis mit Respekt gegenüber Andersdenkenden bringt mehr als jede Art von wortgewaltigen, verletzenden Diskussionen, in welchen mit Schuldzuweisungen gearbeitet wird. Eine klare, ehrliche Haltung vermag Mitmenschen zu motivieren. Provokation hingegen erzeugt Kampf und Unruhe.

 

Nun sind aber die Kräfte im 9-te Monat September im gesellschaftlich-politischen Leben geprägt durch Provokation und Kampf. Der Beharrungswille – das Bewahren des Bestehenden – setzt sich gegen das Veränderungspotential des Individuums. In diesem widersprüchlichen Kontext ist der Einzelne trotzallem aufgerufen, seinen „neuen“ Einsichten zu folgen und diese sachlich und konsequent im Aussen zu vertreten. Überschäumende Emotionalität bis hin zu aggressiver Kommunikation schadet dem Veränderungsziel. Beharrlich und respektvoll ist der Weg zur Veränderung.

WICHTIG: Mit unseren Vorlieben und Möglichkeiten macht es grossen Sinn, immer wieder die inneren Kräfte zu bündeln (zur Ruhe zu kommen) und möglichst aus diesem Zentrum zu agieren und sich nicht zu sehr vom Widersprüchlichen im Aussen verwirren lassen.

Es gilt die Nerven zu stärken, und nicht genervt das Handtuch zu werfen.