Persönliche Gedanken

Hart und m-8-voll erscheint mir der Druck, mit dem Menschen aktuell gefügig gemacht werden sollen. Befürworter und Gegner von Massnahmen, liefern sich Auseinandersetzungen – und beide Seiten nehmen für sich in Anspruch ‚zu wissen‘ und ‚Recht zu haben‘.

Ich vertrete die Ansicht, dass Meinungen auseinander gehen dürfen. Eine Gemeinschaft sollte das aushalten, sie hat das früher auch ausgehalten. So individuell wie wir Menschen sind, sind auch unsere Ansichten, Bedürfnisse und Wege, den Lebensaufgaben zu begegnen. Diese Vielfalt ist wichtig um neue Lösungsansätze zu finden. Doch aktuell werden Meinungsverschiedenheiten (vor allem in der Impffrage) zur Zerreissprobe. Menschen, welche aus diversen Gründen eine Impfung ablehnen, werden für ihre Ansichten und Haltungen beleidigt und als unsozial abgestempelt.

 

Die Versuche, bei Menschen Schuldgefühle zu erzeugen und sie mit Drohungen und Massnahmen ‚gefügig‘ zu machen, ist ein altes Muster, welches immer funktioniert hat und es leider auch weiterhin tut. Die harten Fronten gehen quer durch Familien, Partnerschaften, Freundschaften, Berufsgemeinschaften, usw.

Sich über andere in diesem Masse zu erheben und übermässigen Druck auszuüben, ist aus meiner Sicht beschämend und zeigt, dass die Menschheit nichts Grundlegendes ändern möchte, sondern weiterhin lieber mit Fingern auf sogenannte ‘Schuldige‘ zeigt.

Wenn Menschen nur noch in zwei Gruppen eingeteilt werden, ist das ein Verhalten, welches von den wirklich wichtigen Dingen auf dieser Welt ablenkt und die Gemeinschaft nicht stärkt sondern entzweit und schwächt. Um Voranzukommen brauchen wir aber einander und wir brauchen auch ein neues, mutiges Denken und eine neue Sicht auf das, was wir bis anhin mit uns und der Welt getan haben.

 

                                                                                                   veröffentlicht 30. Juli 2021

 

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Die aktuelle Lage ist für mich persönlich ein Aufruf an uns alle.

Wir Menschen stossen mit unserer Lebensweise an Grenzen und sollten eine Kurskorrektur vornehmen.

 

Nur:

·         wie machen wir das?

·         wollen wir das?

·         sehen wir das ein?

·         was sind wir bereit dafür zu tun?

 

Die Schwierigkeiten welche uns in der aktuellen Lage aufgezeigt werden, könnten zum Umdenken und zur Umkehr anregen. Mir persönlich fehlt die grundlegende Auseinandersetzung.

 

Der Focus liegt zu stark auf der Reaktion/Bekämpfung/Reparatur der jetzigen Situation. Was aber zu dieser geführt hat, wird selten bis gar nicht diskutiert.

 

Ich glaube es wäre an der Zeit, die Grenzen (von immer mehr und immer höher) zu hinterfragen und dem Leben mit wieder etwas mehr Demut und Respekt zu begegnen.

 

Auf unserem Planeten stehen uns nicht unendliche Ressourcen zur Verfügung. Unser Leben ist endlich und nicht unendlich.

Und was ist das für eine Gesellschaft, in der wir 'nur' noch mit Hilfe von Medikamenten, Impfungen, Verboten, Einschränkungen usw., überlebensfähing sind?

 

                                                                                            veröffentlicht 30. Juni 2021